2026

09.03.2026

Für die nächsten 6 Jahre wird die BIZ durch das langjährige Gemeinderatsmitglied

Katrin Nicolodi

im Gemeinderat vertreten.

08.03.2026

06.03.2026

Schutz vor Hochwasser

In den 1930er-Jahren standen die Kinder in der Pfarrgasse in Inning bei Hochwasser knietief im Wasser. Erst Ende der 1960er-Jahre wurde der Bach verrohrt. © Verein Heimatgeschichte

Inning – Hochwasser und Überschwemmungen entlang von Gewässern oder sogar aufgrund örtlicher Gegebenheiten abseits von Gewässern sind ein Teil des natürlichen Wasserkreislaufes – nicht erst in Zeiten des Klimawandels mit zunehmenden Starkregenereignissen. Um das Risiko durch Hochwasser zu verringern, wurde bereits 2021 auf knapp sechs Kilometern entlang des Inninger Bachs quer durch die Ammerseegemeinde Inning ein Überschwemmungsgebiet ausgewiesen – vorläufig. Ende dieses Monats soll diese vorläufige Maßnahme auf Antrag des Wasserwirtschaftsamtes nun festgesetzt werden. Gegen das Hochwasser haben die Inninger schon in den 1960er-Jahren gekämpft. Damals wurde der Inninger Bach „zugedeckt“ und damit auch der Ausbau der Ortsdurchfahrt möglich.

Überschwemmungsgebiete sind überall dort ausgewiesen, wo der Inninger Bach an der Oberfläche verläuft. Teile sind beim Ausbau der Ortsdurchfahrt verrohrt worden, nachdem Anwohner das gefordert hatten. Immer wieder wurden nicht nur Gemüse- und Wurzgärten überflutet, sondern auch die Keller. Die Maßnahme wurde von den Inningern „Zähmung des Baches“ genannt, wie es in den Inninger Geschichtsblättern Nummer 14 heißt. Hochwasser hatte in Inning immer wieder zu gefährlichen Situationen geführt – auch an der Pfarrgasse, an der das Rathaus steht. „Dort befindet sich die tiefste Stelle im Ort“, weiß Jutta Göbber, Vorsitzende des Vereins Heimatgeschichte. Bilder aus den 1930er-Jahren von überschwemmten Straßen zeugen davon: Nicht das Rathaus, aber die Straße steht unter Wasser. Dabei sei es sogar zu einem Unglück gekommen, als in den Sturzfluten zwei Kinder ertrunken seien.

Im Landkreis Starnberg wurden zwei Überschwemmungsgebiete (Würm, Amper) durch Rechtsverordnung bereits festgesetzt. Das Überschwemmungsgebiet Inninger Bach gilt seit fünf Jahren als vorläufig gesichert. Die Festsetzung soll nun in diesem Jahr erfolgen. Nachdem alle Betroffenen angehört wurden und Einwendungen vorliegen, findet am 23. März im Landratsamt Starnberg ein Erörterungstermin statt – nicht öffentlich. Der Termin ist im aktuellen Amtsblatt des Landkreises bekannt gemacht.

Dominikus Findler, zuständiger Sachbearbeiter im Wasserwirtschaftsamt Weilheim, geht im Gespräch mit dem Starnberger Merkur davon aus, dass die Festsetzung der vorläufigen Regelung eine mehr oder weniger formale Angelegenheit werde, da die Interessen von Grundstückseigentümern nicht zusätzlich berührt werden. Schon seit fünf Jahren ist im Überschwemmungsbereich die Errichtung oder Erweiterung baulicher Anlagen betroffen. Auch ein Gebäude der Gemeinde Inning: Bei dem geplanten Feuerwehranbau muss der Keller absolut wasserdicht sein. Das war nicht geplant und drückt sich natürlich in Mehrkosten aus (wir berichteten).

Wo sich das Überschwemmungsgebiet genau befindet und welche Grundstücke sich innerhalb dieses Gebiets befinden, können Interessierte auf lk-starnberg.de im Bereich Bürgerservice, Online-Service und Geolis unter dem Stichwort „Überschwemmungsgebiete“ ansehen.

Quellenangabe: Starnberger Merkur vom 06.03.2026, Seite 36

25.02.2026

BIZ engagiert sich für den Verbleib der Bäckerei Kasprowicz in Inning

Der Flyer wurde an jeden Haushalt der Gemeinde Inning verteilt.

23.02.2026

Inninger Gemeinderat hat alles getan
Kasprowicz in Inning: „Ein Backshop für den Bahnhof“ vom 14. Februar und Leserbrief „Ja, geht‘s denn noch“ vom 16. Februar

Den Vorwurf, dass es sich hier um ein Versagen der Inninger Bürgervertretung auf der ganzen Linie handelt, möchte ich so nicht stehen lassen. Die Bürgervertretung hat nach meiner Meinung nach alles getan, um die Einkaufsmöglichkeit in Inning zu verbessern. Dass der Edeka unter jetziger Leitung nicht mehr zeitgemäß ist, hat auch mit der Größe der Verkaufsfläche zu tun. Daher wurde eine Möglichkeit gesucht, einen Investor zu finden, der einen größeren Einkaufsmarkt baut. Und es wird auch gleich zusätzlicher Wohnraum geschaffen, der in Inning dringend benötigt wird. 

Was bitteschön hat die Bürgervertretung hier falsch gemacht? Nach meiner Kenntnis wurde Kasprowicz von der Gemeinde empfohlen und Edeka war nicht gesetzt. Dem Investor vorzuschreiben, wer den Markt betreiben darf, und welche Bäckerei den Backshop betreibt, das geht dann doch nicht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es mit diesen Vorgaben überhaupt einen Investor gegeben hätte. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir in einer freien Marktwirtschaft und nicht in einer Planwirtschaft leben.

Was sagte Herr Kasprowicz: Mit dem Investor sind wir uns nicht einig geworden. Ins Detail geht Kasprowicz nicht, aber er sagt: „Wir werden in Inning nicht zum Zuge kommen, und das tut uns sehr weh.“ Es sei die am besten laufende Filiale. Warum die Verhandlungen gescheitert sind, wissen nur die Beteiligten. Nach Hechendorf geht Kasprowicz nach eigenen Aussagen nicht, weil er in Inning nicht zum Zuge kam. Im Gegenteil, anscheinend verhandelt er bereits länger, um in Hechendorf einen Standort zu finden. Und den hat er mit dem Bahnhof sicher gefunden. 

„Das liegt auch daran, dass sein einst aus Inning stammendes Familienunternehmen in den 1990er Jahren schon einmal in Seefeld war. Julian Kasprowicz ist auch in Seefeld bei seinen Großeltern aufgewachsen.“ So steht es in dem Artikel im Merkur vom 14. Februar. Ja, sicher fahren Inninger nach Eching, um bei Rewe einzukaufen. Und es werden dann auch gleich die Backwaren bei Ihle gekauft. Von wegen unübertroffene Qualität … Aber hier will ich nicht bewerten. Geschmäcker sind bekanntlich unterschiedlich.PETER MÜLLER Inning

Quellenangabe: Starnberger Merkur vom 23.02.2026, Seite 35

12.02.2026

BürgerBuget begeistert
Inning – Mit so viel Interesse hatten Innings Gemeinderäte wohl nicht gerechnet. Wie berichtet, hatte die Gemeinde im September zu Projektideen aufgerufen, für die ein Bürgerbudget in Höhe von 4000 Euro zur Verfügung stand. 17 Einsendungen gab es, neun kamen in die engere Auswahl. Am Dienstag entschied sich der Gemeinderat dafür, das Geld für die Erneuerung der Maibaumschilder zu verwenden. 

Die Fraktion der BIZ hatte die Idee des Bürgerbudgets im September in den Gemeinderat getragen, nachdem die Aktion in zwei Gemeinden am Ammersee-Westufer gut funktioniert. Schondorf zum Beispiel stellt seinen Bürgern 10 000 Euro pro Jahr dafür zur Verfügung. Für Inning sollte es zunächst ein Test sein. Dieser hat ganz offenbar funktioniert. „Ich freue mich riesig, wir sind begeistert“, sagt Katrin Nicolodi, die die Aktion vorgestellt und mit Fraktionskollegen Rainer Wörl Flyer entworfen hatte, der an alle Haushalte verteilt wurde. „Das Budget ist viel zu niedrig“, sagt sie nun im Gespräch mit dem Starnberger Merkur, in der Hoffnung, dass der neue Gemeinderat die Aktion fortsetzt und das Budget vielleicht erhöht. „Jetzt müssen wir nur dafür sorgen, dass die vielen schönen Projektideen auch ihre Daseinsberechtigung haben und weiter verfolgt werden.“ Ähnlich wie Katrin Nicolodi denkt Ratskollegin Monika Schüßler-Kafka (UWG), die allerdings andere Favoriten hatte. „Vielleicht dann bei einem nächsten Mal.“

Die in der engeren Auswahl verbliebenen neun Projektideen wurden jeweils mit Kosten beziffert zwischen 350 und knapp 9000 Euro. Die Maibaumschilder, die repariert werden müssen, würden eben diese 9000 Euro ausmachen. Mit 4000 Euro sind die Kosten dafür nun beinahe halbiert. Weitere Ideen waren eine Ausstellung, ein „Gedankenbriefkasten“, ein Barfußpfad, ein Spielmobil, das entliehen werden kann, Müll-Skulpturen in Stegen, eine Boulebahn und die Förderung des beliebten Hof- und Gartenflohmarktes. Während Monika Schüßler-Kafka sich schon in der Sitzung vor zwei Wochen für das Spielmobil begeistern konnte und Johann Ritzer (FBB) für den Barfußpfad, entschied sich die Mehrheit nach genauerer Durchsicht der Ideen am Dienstag für die Erneuerung der Maibaumschilder. Eine weitere Idee, so hoffte Marita Seefelder (Grüne), sollte auch nicht untergehen: ein Fest für ehrenamtlich Engagierte. „Vielleicht eine Idee, die auch außerhalb des Bürgerbudgets nicht schlecht ist“, findet Monika Schüßler-Kafka. ANDREA GRÄPEL 

Quellenangabe: Starnberger Merkur vom 12.02.2026, Seite 38

06. / 07.02.2026

Persönlicher Austausch mit den Bürger/-innen gegenüber der Einfahrt
zum EDEKA-Markt, Inning

06.02.2026

Aufstellung der Wahlplakate in den einzelnen Ortsabschnitten